Unterschiede zwischen Duftmarketing und Duftsignaturen

Raumduft-Signatur

Der Unterschied zwischen Duftmarketing und duftende Raumsignaturen

Raumduft-SignaturZu Manasses Arbeit gehören Duftsignaturen für Räume die sich signifikant von Duftmarketing unterscheiden.

Duftmarketing hat ein erklärtes Ziel. Es möchte vom Duftausbringenden vorbestimmte Emotionen wecken.

Beispiele: In einem Jeansshop sollen sich je nach Ausrichtung des Ladens, entweder moderne- (Stahl-, Luftduft) oder „Cowboy-“ Emotionen (Lederduft) einstellen. In einem Küchenstudio soll es heimelig (Hühnersuppe) und sauber duften. In einer Bank heutzutage sicher und nach stabilen Werten (u.a.Weihrauch) usw. Gezielt wird dabei auf Emotionen und auf die Vertiefung dieser (deutlich macht das z.B. ScentAir, der weltweit größte Duftmarketier auf seiner Homepage).

Doch machen wir uns den Unterschied zwischen einer Emotion und Gefühlen bewusst, erkennen wir, dass die meisten Duftmarketingansätze ins Leere laufen müssen. Denn das aufpeitschen von kurzen Gefühlsschwankungen (eben Emotionen) erzeugt über kurz oder lang Irritationen, die zu bewussten oder unbewussten „nein-“ Gefühlen werden, im schlimmsten Fall zu Krankheit. Ein Duft kann sich nur zu einem positiven Erlebnis entwickeln, wenn die Wahrnehmenden mit diesem und dem Gesamterlebnis innerlich Einverstanden, also ein klares „ja“ fühlend, sind.

Dieser Artikel wird verfasst, weil ScentAir gestern Air Berger, die führende Duftmarketingfirma in Europa, übernommen hat. Ziel des Unternehmens ist das „Vorantreiben der Verbreitung, tiefgreifender und packender Verbrauchererlebnisse“ also eine Vereinheitlichung der Wahrnehmung in so vielen Bereichen des menschlichen Lebens, wenn man sich zu einem Verbraucher reduzieren lassen möchte.

Es liegt auf der Hand, dass hier Kontrapunkte gesetzt werden müssen.