Parfümeure und Forscher

Das menschliche Genom. Ein Gedicht, in dem viele Strophen vom Riechen handeln.

Der Parfümeur ist ein Forscher

Das menschliche Genom. Ein Gedicht, in dem viele Strophen vom Riechen handeln.
Warum riechen wir eigentlich

Parfüm komponieren ist ein künstlerischer Akt. Der motivierte Parfümeur empfängt seine Ideen aus dem Umfeld, aus anderen Künsten, vom „Zeitgeist.“

Die Forscher des Max-Planck Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg stoßen nun eine neue Tür auf. In einem Experiment ist ihnen gelungen, Molekülketten die zur biologischen „Drüse-Nase“ Kommunikation dienen, synthetisch nachzubilden. Genauer geht es um die Eiweiße, die unser Immunsystem in den Schweiß mischt, um potentiellen Geschlechtspartnern zu signalisieren, wie gut man „zueinander passt“.

Parfüms mit „DNA“ komponieren

Was ist damit möglich? Vermutlich lassen sich durch diese Erkenntnis in Zukunft Parfums komponieren, die den Schein erzeugen, dass die Nutzenden „Gesünder“ sind und somit auf ganz rudimentäre Weise „Interessanter.“ Wenn man dieses neue Forschungsergebnis mit anderen Erkenntnissen aus der Immunbiologie kreuzt, sind auch Kompositionen denkbar, die „jünger“ erscheinen lassen.

Als Werbegag präsentierte Coty die Aussage, dass in Lady Gagas Parfüm „Fame“ ein Teil ihrer DNA enthalten sei. In Zukunft möglich? Was denken Sie darüber?

Hier geht es zum Artikel der Max Planck Gesellschaft (klick)